Naturpark Fanes-Sennes-Prags

Studien und Erhebungen

Studien und Erhebungen
Schwefelanemone auf Armentarawiese

Naturparks sind großräumige Gebiete mit einer weitgehend intakten Natur- und Kulturlandschaft, vielfältigen Lebensräumen und einer reichen Flora und Fauna. In ihnen finden sich geologische Besonderheiten und die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Aus diesem Grund sind sie auch von besonderem wissenschaftlichem Interesse.

Um eine naturverträgliche Nutzung dieser Schutzgebiete langfristig zu gewährleisten, ist es wichtig, durch Forschungsarbeiten und Erhebungen die Kenntnisse über dieselben zu vertiefen.

AQUILALP - Der Steinadler in den Ostalpen

AQUILALP - Der Steinadler in den Ostalpen
Steinadler

Der Schutz von Tier- und Pflanzenarten stellt eine internationale Verantwortung und Herausforderung dar. Gerade für Arten wie den Steinadler, die ihren Lebensraum sehr großräumig nutzen, ist eine länder- und staatenübergreifende Zusammenarbeit notwendig, um effiziente Schutzstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Ziel von AQUILALP.NET (Externer Link) ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Schutzgebietsverwaltungen in den beteiligten Regionen zu intensivieren. Die koordinierte und standardisierte Erfassung der Steinadlerbestände in fünf flächenmäßig bedeutenden Schutzgebieten der Ostalpen (Naturparks Rieserferner-Ahrn und Fanes-Sennes-Prags, Nationalparks Stilfserjoch, Hohe Tauern und Dolomiti Bellunesi) wird es ermöglichen, eine Qualitätskontrolle für die Wirksamkeit überregionaler Schutzstrategien für den Steinadler zu erbringen. Darüber hinaus soll im Rahmen von AQUILALP.NET die breite Öffentlichkeit vermehrt über die Bemühungen zum Schutz der alpinen Fauna und Flora informiert werden.

  • Hier finden Sie den Endbericht zum Projekt "Der Steinadler in den Ostalpen" als PDF zum download (Größe: 10 MB).

Faunistische Studie in den Naturparks Fanes-Sennes-Prags und Trudner Horn

Faunistische Studie in den Naturparks Fanes-Sennes-Prags und Trudner Horn
Fuchs

Diese Studie wurde in den Jahren 1995 bis 1997 von der Wildbiologischen Gesellschaft - München (W.G.M.) im Auftrag des Amtes für Naturparke durchgeführt. In dieser Studie findet man, soweit sie bekannt sind, Daten zur Verteilung der einzelnen Arten und deren phänologischen Aspekte (im Jahresablauf periodisch wiederkehrende Entwicklungserscheinungen in der Natur). Ferner werden auch jene Tierarten aufgelistet, für welche das Wissen noch lückenhaft ist und in Zukunft mittels Forschungsarbeiten vertieft werden muss. Die Studie wurde in deutscher Sprache verfasst.

Die Armentarawiesen

Die Armentarawiesen
Armentarawiesen

Der Innsbrucker Ing. Dietmar Gstrein hat in den Jahren 1998 und 1999 im Auftrag des Amtes für Naturparke eine Studie über die Armentarawiesen durchgeführt. Diese Hochebene befindet sich im Gadertal und betrifft die Gemeinden Wengen und Abtei. Charakteristisch für dieses Gebiet sind die extensiven, von Feuchtgebieten, Stillgewässern, kleinen Baum- und Buschbeständen durchbrochenen Wiesen mit einer vielfältigen Fauna und Flora. Besonders artenreich ist die Vogelfauna. Ziel dieser Studie war es, Tier- und Pflanzenarten sowie die Lebensräume in diesem Gebiet zu erheben, um Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen erarbeiten zu können.Die Studie wurde in deutscher Sprache verfasst.

Die Broschüre (3,2 MB), die eine Zusammenfassung dieser Studie beinhaltet, liegt in deutscher sowie italienischer Sprache auf.

Die Greifvögel in den Naturparks Fanes-Sennes-Prags und Puez-Geisler

Die Greifvögel in den Naturparks Fanes-Sennes-Prags und Puez-Geisler
Uhu

Diese Studie wurde in den Jahren 1999 bis 2001 von Dr. Antonio Borgo im Auftrag des Amtes für Naturparke durchgeführt. Ziel dieser Forschungsarbeit war es, die Tag- und Nachtgreifvogelarten in den zwei Naturparks Fanes-Sennes-Prags und Puez-Geisler zu erheben. Für jede Art wurde eine Lebensraumanalyse durchgeführt und anhand dieser potentielle Verbreitungskarten erstellt. Diese Studie wurde in italienischer Sprache verfasst; eine Broschüre, die eine Zusammenfassung dieser Studie beinhaltet, liegt in deutscher sowie italienischer Sprache auf.