Naturpark Texelgruppe

Studien und Erhebungen

Studien und Erhebungen
Mauerpfeffer

Naturparks sind großräumige Gebiete mit einer weitgehend intakten Natur- und Kulturlandschaft, vielfältigen Lebensräumen und einer reichen Flora und Fauna. In ihnen finden sich geologische Besonderheiten und die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Aus diesem Grund sind sie auch von besonderem wissenschaftlichen Interesse.

Um eine naturverträgliche Nutzung dieser Schutzgebiete langfristig zu gewährleisten, ist es wichtig, durch Forschungsarbeiten und Erhebungen die Kenntnisse über dieselben zu vertiefen.

Im Naturpark Texelgruppe wurden mehrere Studien durchgeführt. Die zwei wichtigsten sind die Studie zum Raufußhühnervorkommen im Naturpark Texelgruppe und das Projekt "Gloria".

Raufußhühnerstudie

Raufußhühnerstudie
Alpenschneehuhn

Im Jahr 1998 begann das Amt für Naturparke mit einer Fragebogenaktion die heimischen Raufußhühner - insbesondere das Alpenschneehuhn und das Steinhuhn - in ihren Beständen zu erfassen. Geländebegehungen und Zählungen ergänzten in den Jahren 1999 und 2000 die ersten Ergebnisse. Mittels Probezählungen in ausgesuchten Gebieten entstanden Verbreitungskarten, die einen Überblick über die Lebensraumsituation der beiden Hühnervögel im Naturpark geben.

  • Hier finden Sie den Endbericht zum Projekt "Raufußhühner im Naturpark Texelgruppe" als PDF zum download (Größe: 7,4 MB).

Projekt "Gloria"

Projekt "Gloria"
Kartierung Projekt Gloria

"Gloria" ist ein internationales Projekt. Dabei wird die durch den Klimawandel bedingte Verschiebung der Pflanzenarten in den Höhenlagen erhoben. An ausgewählten, beispielhaften Standorten wurden Erhebungspunkte eingerichtet. In akribischer Feinarbeit wurden mit einer speziellen Erhebungsmethode alle Pflanzenarten um diese Erhebungspunkte erfasst. Die Erhebungen sollten alle fünf Jahre, spätestens aber nach zehn Jahren, wiederholt werden. Auf diese Weise kann man feststellen, ob eine Artenverschiebung stattgefunden hat. Mehr unter www.gloria.ac.at.